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Analyseverfahren für Urin- oder Haarproben

Die nachfolgende Tabelle stellt die derzeit offiziellen Bestimmungsgrenzen für die Analytik von Drogen in Haaren und Urin im Rahmen eines Abstinenzbeleges gegenüber:

Bestimmungsgrenzen nach den Richtlinien der Fahreignungsdiagnostik

                                                                                     Urin [ng/ml]           Haare [ng/mg]

Cannabinoide
   THC-Carbonsäure
   Delta9-THC
100,02
Opiate
   Morphin
250,1
Cocain
   Benzoylecgonin
   Cocain
300,1
Amphetamine
   Amphetamine und Designer-Amphetamin
500,1
Methadon
   EDDP
   Methadon
500,1
Benzodiazepine
   Diazepam
   Nordiazepam
   Oxazepam
   Alparazolam
   Hydroxy-Alprazolam
   Bromazepam
   Flunitrazepam
   7-Aminoflunitrazepam
   Lorazepam

(50)
50
50

50
50

50
50

0,05
0,05
0,05
0,05

0,05
0,05

0,05

Ethylglucuronid1000,07

Jedes Probenmaterial hat Vor- und Nachteile. Welches Probenmaterial für Sie besser geeignet ist, hängt von Ihrer spezifischen Situation ab. Wir beraten Sie gerne.

Opioide
Bei Vorliegen eines Opiatemissbrauchs oder bei bekannter Abhängigkeitshistorie mit Opiaten wird heute von den Führerscheinstellen – zusätzlich zu den geforderten Substanzen aus den Begutachtungsleitlinien – die Überprüfung der bereitgestellten Urin- oder Haarproben auf Opioide gefordert. Opioide sind synthetische Opiate, die für therapeutische Zwecke entwickelt wurden. Dazu zählen vor allem Buprenorphin, Tilidin und Tramadol.

Bezüglich der Bestimmungsgrenzen für Opioide verweisen wir auf die Analysenspezifikationen